Übersichtskarte

Freitag, 20.04.2012

Kindergarten I

Das SpielzimmerUnsere KIndergaertnerinZweiter RaumSilea an den EsstischchenWir mit NikiGluecklichSwastika und Niki

Freitag, 20.04.2012

Kinder-Spiel-Platz

Der Kindergarten ist nun endlich fertig geworden. Die Fenster wurden eingesetzt und dann konnten wir losgegen. Die Waende waren schon gestrichen, so konnten wir gleich all die Dinge einraeumen die wir zuvorgemacht hatten. Kissen und Vorhaenge wurden genaeht, und Spielzeug hergestellt, kleine Regale und Koerbe wurden gekauft. Jetzt sieht der Kindergarten wunderschoen aus und ich wuerde am liebsten laenger bleiben um noch ein bischen im Kindergarten zuhelfen.

Dienstag, 17.04.2012

Ein kleines Maedchen

Nugget Ein Foto von Nugget...

Dienstag, 17.04.2012

Jahr 2069

Vorgerstern war Neujahr. Am 13. April. wurde eine wilde Party gefeiert. Da die Nepalesen in allem etwas schneller sind, haben sie auch schon das Jahr 2069. Unsere Kinder aus dem Dorf haben am Neujahrstag eine Party organisiert. Um 12 Uhr waren wir eingeladen. Das Communitycenter war mit Fahnen geschmueckt. Damit ja keiner von den Gaesten den Balkon runterfallen konnten wurde aus Bambus ein proviesorisches Gelernder gebaut. Stuehle wurde gebracht, sowie Saft, Wasser und Boxen. Wir bekamen Taenze und Gesang zusehen und durften am Ende die guten Schueler mit kleinen Geschenken belohnen. Es war nicht einfach die Namen vorzulesen, da diese auf nepali auf den Geschenken standen. (Die Geschenke waren gemobste Buecher aus der Bibliothek). Die Taenze waren wundervoll. Zuvor hatten alle fleissig geuebt, sodass sie immer in kleinen Gruppen aufttraten. Die Kinder hatten so viel Freude uns und ihren Familien ein schoenes Fest zu bieten, dass man gar nicht anders konnte als sich mit ihnen zu freuen. Nach einer guten Stunden gingen wir gluecklich und mit viel Tikafarbe im Gesicht nach Hause. Einerseits sind so erwachsen und trotzdem koennen sie sich so wahnsinnig freuen wie es nur Kinder keonnen. Die kleine Sunita war leider krank und sass die meiste Zeit bei mir auf den Schoss, trotzdem konnte sie sich mit allen freuen ueber das schoen Fest.

Gerade sind wir eine ganz handvoll Volenteere. Heute hatte ich eines dieser Tuecher gefunden, die kreisrund sind mit Regenbogenfarben und ganz viele Schlaufen an denen man das Tuch festhalten kann. Mit allen Amerikanern standen wir auf dem Dach und haben mit dem Tuch unseren Spass gehabt. Das schoene an der Aktion war, dass alle mit Begeisterung dabei waren. So standen sie da mit kindischer Freude und passten auf das der Ball mit auf den Boden faellt. Schlussendlich fiel er doch alle drei Stockwerke hinunter und einer musste rennen. Eine kleine Gemeinschaft von all den Volenteeren die schon laenger hier sind war zusammen gekommen und brachte das mit, was unser Leben hier ausmacht.

Vor ein paar Tagen erzaehlte Leela meine Gastmutter mir, dass nepalische Frauen waerend ihrer Periode nicht die Kueche betretten duerfen. In meiner Gastfamilie spielt es inzwischen keine Rolle mehr. Bei meinem Gastgrossvater werden die Traditionen sehr streng bevolkt. So kann Leela waerend ihrer Periode nicht in Grossvater nicht beruehren noch in sein Haus gehen. Wenn Ammaa(Grossmutter)frueher ihre Periode hatte musste die Maenner im Haus kochen und die anderen Hausarbeiten verrichten. Einserseits hat es mich geschockt dies zuhoeren, andererseits ist es auch gut das die Maenner einmal im Monat daran erinnert werden, dass die Frauen keine einfache Arbeit verrichten.

Vor ein paar Wochen habe ich euch von Nugget erzaehlt, dem kleinen geistigbeeintraechtigten Maedchen aus der Nachbarschaft. Seit ein paar Wochen haben Silea und ich sie am Nachmittag mit ins Communitycenter zu den anderen Kindern mitgenommen. wo sie wie die anderen Kinde mit gemahlt oder getont hat. Am Anfang war es fuer die anderen Kinder schwer sie zu akzeptieren. Nach und nach gewoehnten sich die Kinder an sie. War es ihnen vor einer Woche noch schwer gefallen, wurde sie jetzt nicht mehr weggeschickt. Als wir sie das erste Mal mitbrachten kamen am Ende unserer Stunde Kinder zu mir sagten das sie nicht mehr kommen darf, was mich sehr erstaunte da sie es so offen sagten. Das ein einzige was ich darauf sagen konnte war, dass sie anders ist, es voellig in Ordnung ist und es keinen unterschied macht.  Als sie sahen wie wir mit ihr ganz gewohnlich umgingen war es schnell normal geworden das sie da ist. Wollte Nugget am Anfang immer auf unseren Arm, gewoehnt auch sie sich schnell daran das sie einfach dabei sei kann, ohne bei uns auf dem Arm sein zu muessen. Vor Neujahr sah ich sie oft im Communitycenter wo auch die anderen Kinder spielten. Mein Herz machte eine  kleinen Huepfer. Sie spielte vor sich hin und keines der anderen Kinder schickt sie weg. Niemand stoerte sich an ihr. Das war etwas wunderschoenes, sie einafch dort spielen zu sehen. Ein paar Tage spaeter sah ich sie vor Sunita und Swastika Haus mit einem anderen Maedchen spielen. Was sie gespielt haben konnte ich nicht sehen, es war einafch schoen ihnen zusehen zukoennen. :-)

Mittwoch, 04.04.2012

Mehr ueber Nepal...

Wenn ihr mehr Fotos sehen, muesst ihr nur auf Sileas Blog gehen (silea-nepal.auslandsblog.de) und schoen kloennt ihr die schoensten Fotos bewundern.

Dienstag, 03.04.2012

Neues und Altes

Eine Nachbarin Traditionelle Kleidung Alte Frau Noch eine Nachbarin Alter Mann Fuer Papa Sunita und ich bei der Arbeit Khali Ihr Bruder Sudip Im Regen Kurz davor Auf dem besten Dach der Welt Fuer Anne

Dienstag, 27.03.2012

Kleine Geschichten des Alltags

Die Nepalis haben die Art sich ohne Scheu ueber andere Leute lustig zumachen.

Kathmandu hatte ich mir eine Kette gekauft(kleine Perlen die an ganz vielen Baendern aneinander aufgereit sind). Natuerlich konnte musste ich meine schoene neue Kette tragen, so lief ich durch Kathmandu. In den viel belebten Gassen traf ich zwei Frauen, die mich anschauten und dann mit einem breiten laecheln mich auf Nepali irgendwas zufragen begannen, was ich wiederum nicht vertsand, da es ueber den ueblich Smalltalk hinaus ging. So gingen wir eien Weile nebeneinander her. Ich wackelte mit dem Kopf und sagte fleissig tikcha(was so viel wie ja oder okay bedeutet) und freute mich daran, dass sie meine neue Kette schoen fanden. Zuhause fragte mich Leela, meine Gastmutter, ob ich nun verheiratet bin. Nun wusste ich, das breite Grinsen der beiden Frauen zuverstehen. Zu der Kette hatte ich newari Ohrringe (die NEwari sind die Ureinwohner von Kathmandutal) getragen, die Kombination war es warscheinlich die sie etwas verwirrt hatte. Wenn ich jetzt drueber nachdenke habe ich diese Art von Ketten nur an aelteren Frauen gesehen.

Vor einer Woche sind viele der Kinder nicht zu unserer abendlichen Stunde gekommen. Als ich Swastika spaeter im Dorf traff, fragte ich sie warum sie heute nicht gekommen ist. Sie antwortet, ihr grosse Schwester ist gestorben. In Nepal nennt man alle Frauen die etwas aelter als man selbst sind Didi(grosse Schwester). Ich fragte sie was passiert sei und sie antwortet: "she is chritian. She comes in a big box and she is getting mud." Das schlimmste an dem Tod, war das sie nicht verstehen konnte wie man nach dem Tod nicht verbrannt werden kann. Da sie Chritin ist wird sie im Sarg beerdigt und wird irgendwann Erde und nicht Asche.

Sonntag, 25.03.2012

Kleine Geschichten

Die Nepalis haben die Art sich ohne Scheu ueber andere Leute lustig zumachen.

Kathmandu hatte ich mir eine Kette gekauft(kleine Perlen die an ganz vielen Baendern aneinander aufgereit sind). Natuerlich konnte musste ich meine schoene neue Kette tragen, so lief ich durch Kathmandu. In den viel belebten Gassen traf ich zwei Frauen, die mich anschauten und dann mit einem breiten laecheln mich auf Nepali irgendwas zufragen begannen, was ich wiederum nicht vertsand, da es ueber den ueblich Smalltalk hinaus ging. So gingen wir eien Weile nebeneinander her. Ich wackelte mit dem Kopf und sagte fleissig tikcha(was so viel wie ja oder okay bedeutet) und freute mich daran, dass sie meine neue Kette schoen fanden.  Zuhause fragte mich Leela, meine Gastmutter, ob ich nun verheiratet bin. Nun wusste ich, das breite Grinsen der beiden Frauen zuverstehen. Zu der Kette hatte ich newari Ohrringe (die NEwari sind die Ureinwohner von Kathmandutal) getragen, die Kombination war es warscheinlich die sie etwas verwirrt hatte. Wenn ich jetzt drueber nachdenke habe ich diese Art von Ketten nur an aelteren Frauen gesehen.

Vor einer Woche sind viele der Kinder nicht zu unserer abendlichen Stunde gekommen. Als ich Swastika spaeter im Dorf traff, fragte ich sie warum sie heute nicht gekommen ist. Sie antwortet, ihr grosse Schwester ist gestorben. In Nepal nennt man alle Frauen die etwas aelter als man selbst sind Didi(grosse Schwester). Ich fragte sie was passiert sei und sie antwortet: "she is chritian. She comes in a big box and she is getting mud." Das schlimmste an dem Tod, war das sie nicht verstehen konnte wie man nach dem Tod nicht verbrannt werden kann. Da sie Chritin ist wird sie im Sarg beerdigt und wird irgendwann Erde und nicht Asche.

Mittwoch, 21.03.2012

Kindergarten

Der Kindergarten ist nun fast fertig. Nachdem wir die Ecken gerundet hatten, konnten wir endlich mit dem streichen anfangen. Zuerst haben wir mit einer Mischung aus Zememt und Wasser gestriechen, wie alle Nepali. Einer sehr lustige Aktion, denn die Buersten und verloren ihre Haare. Waehrend dem streichen bekamen wir kraeftige Unterstuetzung von den Kinder aus dem Dorf. Nach dem alle Raueme weiss waren, konnten wir mit der Waldorfkindergartenfarbe anfangen. Schoene Achten ! Um in die Kindergarten zu kommen muss man durch einen grossen Bogen gehen. Um den Bogen wollen wir noch verschoenern, in dem wir mit Ton ein Muster aussen rum machen. Wie ein Eingangstor. Auf die Innenseite des Bogens malt Silea gerade eine Bild mit verschiedenen Farben. Wenn wir damit fertig sind koennen wir endlich mit dem einraeumen anfangen. Die Vorhaenge muessen noch genaeht werden, genauso die Kissenbezuege und dann koennen wir mit den Kindergarten anfangen.

 

Gestern habe ich mir einen Piercing stechen lassen. Ich haben Shantos Frau Kabita gefragt wo ihr kleine Tochter ihr Ohrloecher bekommen hat, da es eine frau aus dem Dorf macht, habe ich beschlossen sie zu fragen. Leider war sie erst nicht da. Waehrend ich witer arbeitete riefen mich ploetzlich eine Menge Frauen Sunitas und Swasrtikas Mutter sei gerade zurueck gekehrt. Schnell wurde noch eine Nadel im Dorf gekauft und schon gings los. Musste mich hinsetzen und schon hatte ich einen Piercing. Es tat gar nicht weh nur das Geraeusch war nicht schoen zu hoeren so ein Knirschen. Danach wurde Tomerik und Oel auf die Stelle getan, die nepalische Art zu desinfektieren. Jetzt habe ich ein Loch mit einem Bindfaden durch, den ich drei Wochen tragen muss, bis ich andere Ringe oder Stecker reinmachen kann. 

 

So das Sind meine letzten spannenden Erfahrungen !!!!

Samstag, 17.03.2012

Picknick

Die kinder im Dorf planen ein Picknick, nur fuer Kinder. Da wird ueberlegt wie viel Reis und Gemuese gebraucht wird und nach den besten Picknickplaetzen ausschau gehalten. Warscheinlich sind wir noch Kind genug, dass wir auch eigeladen wurden. Jeden TAg fragen sie jemand anderen nach fuenf Rupies, damit am Ende jedes Kind 75 Rupies fuer das Picknick beisammen hat. Im Dorf wird eine Bushaltestelle gebaut, fuer die wir ganz viele Plastikflaschen benoetigen um daraus Schindeln zu machen. Jetzt sammeln die alle Kinder fleissig Platikflaschen und bekommen fuer zehn Flaschen 5 Rupies die in die Picknickkasse gehen. Ich freue mich schon aus das Picknick.

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